Brian Skripac von der DBIA über die Überbrückung der Kluft zwischen 2D und 3D und den Aufbau von digitalem Vertrauen

Der Kunde im Überblick
Das Design-Build Institute of America (DBIA) ist die einzige Organisation in den USA, die Best Practices für die Design-Build-Projektabwicklung definiert, vermittelt und fördert. Bei diesem integrierten Ansatz werden Planungs- und Bauleistungen in einem einzigen Vertrag mit einem zentralen Verantwortlichen gebündelt. Über das DBIA arbeiten Bauherren, Architekten, Ingenieure und Generalunternehmer zusammen, um „Design-Build Done Right“ umzusetzen und so Wertschöpfung, Zeitpläne, Kostentransparenz und die Qualität der Bauwerke zu optimieren.
Wie die DBIA digitale Transformation und Prozessoptimierung vorantreibt
Brian Skripac, Director of Virtual Design and Construction bei der DBIA, widmet seine Karriere der Prozessoptimierung und der Schaffung echter Effizienz in der Baubranche. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit bei der DBIA liegt darauf, die Sichtweise der Branche auf Design-Metriken zu verändern – insbesondere durch Wege, um das 3D-Modell zu einem offiziellen, verlässlichen Projektergebnis zu machen, anstatt es als internen Nebengedanken zu betrachten.
„Meiner Meinung nach ist Revizto als Plattform eine hervorragende Möglichkeit, Bauprojekte zu kommunizieren, zu visualisieren und zu verstehen.“
Brian Skripac, Director of Virtual Design & Construction, DBIA
Obwohl traditionelle zweidimensionale Dokumente weiterhin fest in den Vertragsunterlagen verankert sind, betont Skripac, dass die Branche eine rein papierbasierte Denkweise hinter sich lassen muss, um weiter voranzukommen. Die Lösung liegt darin, die Kluft zwischen Generationen und Technologien zu überbrücken. Durch den Einsatz fortschrittlicher visueller Ebenenkönnen Teams herkömmliche Plansätze direkt mit mehrdimensionaler Geometrie kombinieren. Dies ermöglicht es erfahrenen Führungskräften, die es gewohnt sind, 2D-Informationen zu analysieren, das Projekt sofort in Verbindung mit immersiven Modellen zu betrachten, zu navigieren und zu validieren.
Laut Skripac basiert diese strukturelle Entwicklung maßgeblich darauf, Vertrauen in digitale Informationen aufzubauen. Der Zugriff auf sofort synchronisierte Cloud-Daten verändert die Kommunikation zwischen den Beteiligten. Wenn Teams vor Ort eine schnelle mobile Sichtbarkeit in Kombination mit robusten, leicht verständlichen Datenpools erleben, verbreitet sich der Wert moderner Koordinationsplattformen schnell im gesamten Unternehmen – und befähigt Fachleute letztlich dazu, deutlich bessere Architekten, Ingenieureund Design-Builder zu werden.
Brians Top-Funktionen in Revizto:
FAQs
Erfahrene Fachkräfte verfügen oft über einen unschätzbaren Erfahrungsschatz, ziehen es jedoch häufig vor, klassische 2D-Pläne anstelle von komplexen 3D-Modellen zu analysieren. Mit der Funktion „2D-Overlay“ können Teams diese flachen Vertragszeichnungen direkt in die 3D-Umgebung einblenden. So entsteht eine gemeinsame räumliche Sprache, in der erfahrene Experten und digital versierte BIM-Modellierer denselben Bereich simultan bewerten können – das beschleunigt die Abstimmung bei der Planung und erleichtert die Einarbeitung.
Über Jahrzehnte hinweg galten Papierdokumente als die ultimative „Quelle der Wahrheit“, da sie als unveränderlich und sicher wahrgenommen wurden. Der Übergang zu virtuellen Modellen erfordert das absolute Vertrauen darauf, dass Informationen präzise, leicht abrufbar und manipulationssicher sind. Moderne Cloud-Plattformen schaffen dieses Vertrauen durch Datensynchronisation in Echtzeit, strikte administrative Kontrollen und benutzerfreundliche Oberflächen. So wird sichergestellt, dass digitale Kennzahlen jederzeit korrekt und handlungsrelevant sind.
Design-Build basiert auf eng getakteten Abstimmungsprozessen und einer zentralen Verantwortlichkeit. Wenn Baustellenteams auf Rückmeldungen aus dem Büro warten müssen, um statische Details zu prüfen, geraten Zeitpläne ins Stocken. Wenn Bauleiter, Ingenieure und Handwerker per Smartphone oder Tablet sofortigen Zugriff auf synchronisierte Projektdaten haben, fallen diese Kommunikationsbarrieren weg. So lässt sich die Planung präzise, sicher und termingerecht in die Praxis umsetzen.